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Task / Tâche #3711

O-Ton Oktober 2012

Added by mrw over 8 years ago. Updated about 8 years ago.

Status:
Closed
Priority:
Normal
Assignee:
-
Category:
Presseanfrage
Target version:
Start date:
20 September 2012
Due date:
% Done:

100%

Estimated time:

Description

Wir brauchen Themen, Ideen, Schreiber für den nächsten O-Ton.

History

#1

Updated by E.T. over 8 years ago

Ich poste hier nochmal leicht verändert meinen Vorschlag vom letzten Mal:

Wirklich etwas ändern

Obwohl der Chef der Stadtwerke ein Stadtrat der Grünen ist, enthält der Standardstromix in Winterthur immernoch Atomstrom. Wenigstens kann ich als Kunde der Stadtwerke meinen Strommix selber zusammenstellen. Ich nutze die Möglichkeit und habe Atomstrom komplett durch erneuerbare Energie ersetzt. Das kostet mich in meinem Zwei-Personen-Haushalt pro Monat etwa 30% oder rund 20 Franken mehr als der Standardmix. Das ist gut, um das Gewissen zu beruhigen, aber leider ändert sich damit für die Umwelt und die Rohstoffe gar nichts: Was mein Haushalt oder ganz Winterthur weniger an Atomstrom verbraucht, wird einfach in der übrigen Schweiz mehr verbraucht. Damit sich wirklich etwas ändert, müssen die fossilen Kraftwerke abgeschaltet und ersetzt werden. Um diesen Umbruch voranzutreiben, braucht es politische Rahmenbedingungen und deswegen unterstützt die Piratenpartei Winterthur die Initiative der GLP «Energiesteuer statt Mehrwertsteuer». Damit würde Strom aus fossilen Energieträgern gegenüber den erneuerbaren verteuert. Nachhaltige Energieerzeugung wird damit wirtschaftlicher und wird die Fossilen Kraftwerke schneller verdrängen. Zudem würde es sich auch endlich spürbar lohnen, Strom zu sparen. Solche Anreize sind mir weitaus sympathischer als Verbote von ineffizienten Geräten wie das sogenannte «Glühlampenverbot». Denn Effizienz ist nur ein Aspekt unter vielen. Verschiedene Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Verbot wird dem nicht gerecht. Anreizsysteme können im grossen Massstab eine sinnvolle Änderung vorantreiben, im Einzelfall aber sollte die Entscheidung über den Kauf eines konkreten Produkts beim Konsumenten liegen.

Ernst Lagler
Lehrer HFS Winterthur, Vorstand Piratenpartei Winterthur

#2

Updated by E.T. over 8 years ago

Hier noch um die Bemerkung ergänzt, dass wir auch Winergie 2050 unterstützen:

Wirklich etwas ändern
Obwohl der Chef der Stadtwerke ein Stadtrat der Grünen ist, enthält der Standardstromix in Winterthur immernoch Atomstrom. Wenigstens kann ich als Kunde der Stadtwerke meinen Strommix selber zusammenstellen. Ich nutze die Möglichkeit und habe Atomstrom komplett durch erneuerbare Energie ersetzt. Das kostet mich in meinem Zwei-Personen-Haushalt pro Monat etwa 30% oder rund 20 Franken mehr als der Standardmix. Das ist gut, um das Gewissen zu beruhigen, aber leider ändert sich damit für die Umwelt und die Rohstoffe gar nichts: Was mein Haushalt oder ganz Winterthur weniger an Atomstrom verbraucht, wird einfach in der übrigen Schweiz mehr verbraucht. Damit sich wirklich etwas ändert, müssen die fossilen Kraftwerke abgeschaltet und ersetzt werden. Um diesen Umbruch voranzutreiben, braucht es politische Rahmenbedingungen und deswegen unterstützt die Piratenpartei Winterthur nicht nur «Winergie 2050» sondern auch die die Initiative der GLP «Energiesteuer statt Mehrwertsteuer». Damit würde Strom aus fossilen Energieträgern gegenüber den erneuerbaren verteuert. Nachhaltige Energieerzeugung wird damit wirtschaftlicher und wird die fossilen Kraftwerke schneller verdrängen. Zudem würde es sich auch endlich spürbar lohnen, Strom zu sparen. Solche Anreize sind mir weitaus sympathischer als Verbote von ineffizienten Geräten wie das sogenannte «Glühlampenverbot». Denn Effizienz ist nur ein Aspekt unter vielen. Verschiedene Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Verbot wird dem nicht gerecht. Anreizsysteme können im grossen Massstab eine sinnvolle Änderung vorantreiben, im Einzelfall aber sollte die Entscheidung über den Kauf eines konkreten Produkts beim Konsumenten liegen.
Ernst Lagler
Lehrer HFS Winterthur, Vorstand Piratenpartei Winterthur

#3

Updated by mrw over 8 years ago

Parley: Eher skeptisch, können wir Wähler gewinnen mit grünen Themen? Kritikpunkt: Eine Unterstützung von glp/MwSt wurde nie offiziell beschlossen. Eher noch das Energiecontracting, da gibt es einen Parley Beschluss.

Vielleicht besser ein Thema mit eigenem Vorstoss verbinden?

#4

Updated by mrw over 8 years ago

Wir müssen nun zu einem Text kommen. Bis Donnerstag Abend muss er fertig sein, nachher bin ich weg und kann nicht mehr sicherstellen, dass er rechtzeitig verschickt wird.

Bitte hier diskutieren: http://forum.piratenpartei.ch/index.php?topic=3889
Bitte hier editieren: http://projects.piratenpartei.ch/pad/edit/436

Ich werde am Freitag morgen früh verschicken, was da ist, egal wie gut oder schlecht der Text ist.

#5

Updated by mrw over 8 years ago

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